Zucht Unsere Welsh Cob Zucht liegt am Rande eines kleinen Dorfes in der Nähe von Lauenburg im schönen Schleswig-Holstein. Der Hof existiert seit 1954 und ist seit 2007 in unserem Besitz. Neben den zwei eigenen Pferden betrieben wir zunächst eine kleine Pensionspferdehaltung bevor wir 2010 den Entschluss fassten uns auf die Zucht von Welsh Cobs und die Ausbildung von Fahr- und Reitpferden zu konzentrieren. Mit dem Welsh Virus infizierte ich mich 2008 bei der Suche nach einem passenden Hengst für meine Englische Vollblutstute. Die Wahl fiel auf einen Welsh B, mit der Hoffnung auf ein Endmaßpony, einem Welsh Partbred. Als klar war, dass meine Stute tragend, die Stute meiner Freundin aber leider nicht aufgenommen hatte, entstand die Idee eine junge, tragende Cob Stute im Endmaß zu kaufen. Aber dies war leichter gesagt als getan, doch am Ende der Suche fand ich meine erste Welsh Cob Stute “Arvalon Sinfonie of Love”, mit einem bezaubernden Gesicht und genau in dem Typ stehend, der mir so gefällt. Und so fand meine Black Pearl ein neues zu Hause. Doch wie es so ist, wenn man von einem Virus infiziert ist, gingen die Zuchtgedanken weiter in die Zukunft. Ein Grundpfeiler wird die Zucht von Ponys sein, die das Endmaß von 1,48 m nicht überschreiten, mit außerordentlichen Gängen und viel Typ ausgestattet sind und somit  uneingeschränkt in allen Sparten des Sports eingesetzt werden können. Der zweite Grundpfeiler wird die Farbe. Wir werden bunte Füchse und Palominos züchten. Um diesem Ziel näher zu kommen, erwarben wir im Frühjahr 2010 zwei Palomino Jährlingsstuten und spekulieren auf eine gute Entwicklung um sie zukünftig in Sport und Zucht einsetzen zu können. Sie werden von uns 3jährig ausgebildet und im Sport vorgestellt, um so die Qualität für den Sport sicherzustellen. 2010 waren wir auf der Suche nach einem Palomino Hengst im Maß für unsere Zucht. Einen solchen fanden wir im Mutterland England auf dem Terackie Stud in Wales. Hier fanden wir die Blutlinien die zu den Blutlinien unsere Stuten passen und einen Hengst der höchstwahrscheinlich im Maß bleibt. Man darf nicht unterschätzen wie schwer letztgenannter Punkt zu realisieren ist, da sehr viele Cobhengste in der Zucht über 1,50m groß sind. Leider mussten wir Cracker im Juni 2012 kastrieren lassen, da beide Hoden im Bauchraum lagen. Schade um einen tollen Hengst, aber als Fahrpony bleibt er uns erhalten. Wir haben uns entschlossen, vorwiegend für uns selber zu züchten, so dass wir noch nicht wissen, ob wir einen eigenen Hengst halten wollen. Der 2012 geborene Lucky Boy könnte ein Hengstkandidat sein, wir werden aber abwarten, ob er sich nach unseren Wünschen entwickelt. Somit werden in den nächsten Jahren keine Fohlen bei uns geboren. Wir konzentrieren uns nun mehr auf die sportliche Kariere unserer Ponys vorm Wagen.   Black Pearl (mittlerweile im Besitz von U. Mittelbach) Catmint & En Vogue (2 Jahre) Terackie Indian Cracker (1 Jahr)